Quantenphysik gegen Corona

Ist es nicht wundervoll, dieses Corona-Virus?

Verzeihung, ich will nicht despektierlich erscheinen. Natürlich ist es ein Drama von noch nie dagewesenem Ausmaß für viele von uns. Jeder Kranke, jeder Sterbende, jeder Tote ist einer zu viel. Jede Minute der Trauer um Hinterbliebene ist eine zu viel. Jeder Dummbatzen, der nix im Hirn hat außer Corona saufen, Playstation spielen, Youtube schauen und alte Menschen absichtlich anhusten, während er mit fünf weiteren Dummbatzen beisammen ist, ist auch einer zu viel.

Gibt es denn jetzt auch ein „ABER?“. Aber klar. Das Gesetz der Polarität besagt, dass alles einen Gegenpol hat, und dass diese Pole sich bedingen und zu akzeptieren sind. Um gleich damit aufzuräumen: das Gesetz der Polarität aus den sieben universellen Gesetzen entstammt der Quantenphysik und keiner indischen Gottheit (außer man hat Max Planck, Albert Einstein und Niels Bohr irgendwo als solchen gehuldigt). Der Chi-Chi-Faktor hält sich also immens in Grenzen.

So zeigt uns also auch Corona die Schreckensseite mit Infektionen, Tod und teils überforderten Gesundheitssystemen und es zeigt uns eine gute und hoffnungsvolle Seite.

Kristallklare Gewässer in der „Geisterstadt“ Venedig, die sonst jährlich von rund 30 Millionen Besuchern heimgesucht wird. Fische sind wieder in den Kanälen sichtbar, Delphine tummeln sich wieder in Sardiniens Hafenstädten. Über China wird die Luft besser, meldet die NASA. Der Stickstoffdioxidwert ist rückläufig solange Autos, Kraftwerke und Industrie Pause haben. Und, ganz wichtig, im Tegernseer Tal wie im ganzen bayerischen Oberland gibt es trotz des schönen Wetters einmal keinen Stau mit 90% auswärtigem Anteil. Die Natur erholt sich also und wir freuen uns daran.

Was noch? Nun, wir erleben derzeit eine funktionierende Regierung, die sich mit aller Power auf Lösungen konzentriert. Das ist auch daran erkennbar, dass das gegenseitige Pauschalgezeter zwischen Regierung und Opposition mal eine Verschnaufpause einlegt und die Atemluft für wichtigere Aussagen aufgespart wird. Ich habe ich den Eindruck, dass ein Stück Authentizität in einige Persönlichkeiten unserer gewählten Vertreter zurückgekehrt ist (nein, nicht in alle). Normalerweise wohl ein Luxus, den man sich in solchen Positionen nicht leisten kann. Besondere Umstände erfordern aber nun auch besondere Werte. Und Authentizität gepaart mit dem Streben nach unbürokratischen Lösungen, echtem Mitgefühl und dem Willen, seine Bürger zu beschützen, könnte am Ende der Erfolgsfaktor sein. Schade, dass es dazu erst ein Virus braucht. Aber da laut der sieben universellen Gesetze Information niemals verloren geht, hoffen wir doch mal das Beste. Ich für meinen Teil fühle mich aber dieser Tage gut vertreten und bin bewusst dankbar, ein bisschen stolz und sehr froh, dass es Landesväter und -mütter und eine Bundesmutti gibt, die sich kümmern. Kann schon sein, dass das jetzt etwas dick aufgetragen klingt, aber viel mehr Gelegenheiten für Pathos gibt es möglicherweise nicht in einer spießigen Bundesgesellschaft, deren zweitgrößte Sorge die Versorgung mit Toilettenpapier ist.

Was noch? Ich finde, durch diese Pandemie kommt ein Teil einer wahren menschlichen Natur zum Ausdruck: Dankbarkeit zu zeigen für jene, die alles geben und riskieren, um diesen Strudel einzudämmen und der eigene Wille zu helfen. Wie die Krokusse sprießen die Ideen, wie man aus der Not echte Tugenden machen kann. Nachtclubs werden zu Suppenküchen umfunktioniert. Restaurants beliefern teils durch die Chefs persönlich bis vor die Haustüre. Andere Gastronomiebetriebe stellen jedwedem medizinischen Personal ihre Speisen kostenfrei zur Verfügung, ebenso tun es manche Bäckereibetriebe. Facebook, Instagram & Co. laufen über vor Charityaktionen, die es jedem Menschen ermöglichen sollen, so viel Normalität wie möglich leben zu können. Und nie wieder vergessen werde ich die Bilder aus süditalienischen Städten, wo in der Wohnsiedlung fernab jeder Urlaubsromantik, die Bewohner spontane Konzerte veranstalten, ein DJ vom Balkon aus den Samstagabend rockt und die Nachbarschaft einer 80jährigen Nonna Geburtstagskuchen vor die Türe stellen, und wirklich alle vom Erdgeschoss bis zum neunten Stock „tanti auguri a te!“ (Zum Geburtstag viel Glück) singen.

 

Ganz viel hiervon wäre ohne Corona vielleicht nie ans Tageslicht gekommen. Und wenn so ein schlimmes Virus irgendeinen höheren Sinn hat, dann vielleicht den, dass 7 Milliarden Menschen ein wenig näher zusammenrücken und dabei erkennen, dass uns viel mehr verbindet als uns trennt. Darüber hinaus bin ich der festen Überzeugung, dass das Universum uns keine Aufgabe schickt, die wir nicht lösen können.

Wenn also Corona als Virus ein Pol in der quantenphysikalischen Gesetzmäßigkeit ist, dann wird der Impfstoff der Gegenpol sein. Ganz bestimmt.

 

Bild von Gerd Altmann auf pixabay

 

 

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Heilpraktiker für Psychotherapie und psychologischer Berater e.V.

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